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Sep-2019

Herbst-Tagundnachtgleiche

Schamanismus   /  

Der Tag, der ihr Schicksal verändern kan

осеннее равноденствие

Am 23. September kommt der Herbst-Tagundnachtgleiche. Schamanin Aayla erzählt, wie man ihn feiern soll, um eigene Talente zu entfalten, eigene Berufung zu finden, Harmonie mit der Welt, Natur und anderen Leuten zu erreichen.

Lora, Gent:

Ich war immer pragmatisch und skeptisch. Keine Beziehungen und Kinder, nur Karriere.

Mein Leben gefiel mir. Eine hohe Stellung bei der Bank, Geschäftsreisen durch die ganze Welt, eine schicke Wohnung und keine Verpflichtungen. Ich war unabhängig, wohlhabend, beständig und ich war glücklich.

Aber mit 45 Jahren habe ich eine Krise erlebt. Ich verstand, dass ich ganz einsam bin. Sogar zum Geburtstag kann ich niemanden einladen. Mit den Kollegen hatte ich formale Beziehungen, es gab  keine seelischen Freitagsabende. Und die wenigen Freundinnen, die ich hatte….. ich weiß sogar nicht, wo sie wohnen, so lange haben wir miteinander nicht kommuniziert. Meine Eltern sind seit langem gestorben…..

Ich ging allein durch meine große Wohnung und dachte darüber, dass mein Leben weit vom Ideal ist. Es fehlt da an wichtigsten Sachen – an Liebe, seelischer Wärme, Vertrauen. Das war der schlimmste Geburtstag in meinem Leben…..

Und am Morgen fand ich auf meinem Arbeitstisch ein Flugblatt, es war die Einladung zum Seminar von Schamanin Aayla. Wer und warum es gelegt hat, das weiß ich bis jetzt nicht. Aber es war bestimmt das Schicksalzeichen!

Schamanin Aayla wurde zu meiner echten Mentorin, und ihre Schüler zur Gruppe der wahren Gleichgesinnten. Der Herbst-
Tagundnachtgleiche wurde von uns allen auf dem Kraftort gefeiert. Ich bat die Geister um Frauenglück, Liebe. Aayla hielt ein uraltes Ritual mit besonderen Amuletten an. Es war eine unglaubliche spirituelle Erfahrung!

Und das Erstaunlichste war, dass ich Weihnachten mit meinem geliebten Mann feierte! Schon seit 5 Jahren sind wir zusammen. Nein, ich verzichtete nicht auf Karriere und Arbeit, aber jetzt habe ich zudem Liebe, einen Mann und unsere große  Schamanenfamilie. Jetzt bin ich 100% glücklich!

Der Tag, an dem der Herbst-Tagundnachtgleiche gefeiert wird

Der Herbst-Tagundnachtgleiche ist ein astronomisches Ereignis, wenn die Dauer der hellen und der dunklen Tageszeit gleich wird, der Herbst kommt nach dem Sommer. Im Jahre 2019 fällt dieses Ereignis auf den 23. September.

Der Sonnenübergang aus einer Erdhälfte in die andere erfolgt um 7:50 (GMT-Zeit). Diese  Information in Kauf nehmend, kann jeder berechnen, wann sein Land zur neuen astronomischen Periode übergeht.

Als erste feiern die Leute in den USA den Herbst-Tagundnachtgleichen. Am 23. September, morgen früh feiert auch Großbritannien mit. Bisschen später noch die Einwohner von Deutschland, Frankreich und Osteuropa.

Zusammenfassung

Stehen Sie vor einer komplizierten Entscheidung, die Sie treffen sollen? Sie zweifeln, ob Sie einen wichtigen Schritt in Karriere oder im Leben machen sollen? Der Herbst-Tagundnachtgleiche ist die Zeit, wenn die Sonnen- und Naturenergien so stark sind, dass es empfohlen wird, Meditationen, spirituelle Retreats und die Arbeit an sich selbst  durchzuführen. Lebensveränderungen und Entfaltung neuer Perspektiven kommen leicht ins Leben des Menschen. Es ist wichtig, den spirituellen Belehrungen der Leute zu folgen, deren Meinung Sie sehr schätzen und achten.

Schamanin Aayla bemerkt, dass der Herbst-Tagundnachtgleiche eine mystische Zeit ist, deshalb soll man Beleidigungen, Ärger, Neid, Affären aus  dem Herzen und der Seele wegstreichen. An der Spitze dieses Festes sollen Dankbarkeit und Liebe sein.

Die Traditionen vom Feiern des Herbst-Tagundnachtgleichen bei verschiedenen Völkern

Der Herbst-Tagundnachtgleiche wird in der ganzen Welt gefeiert und hat viele gemeinsame Züge – die Leute danken der Natur für die Gaben, freuen sich über die Ernte, erzeigen den Geistern der Vorfahren Ehre, halten magische Rituale an, die Wohlstand  und Glück anlocken. Jede der Kulturen bereichert unsere Welt mit Güte und Liebe.

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Keltisches Fest Mabon

Uralte Kelten und ihre Nachfolger feiern den Herbst-Tagundnachtgleichen oder Mabon, zwischen dem 21. und 24. September. Das ist ein der wichtigsten Tage im Jahr, wenn man der Natur und den Geistern Dank für Ernte sagt und die Vorbereitung auf den Winter beginnt.

An letzten warmen Herbsttagen ist es gebräuchlich, Ernte und Naturgaben einzubringen. Auf den Festtisch stellt man nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Beeren, Pilze. Am Ende der Ernte veranstaltet man unbedingt den Wettkampf für den besten Landwirt.

Die Wirtinnen verbringen zu Mabon viel Zeit zu Hause. Sie räumen auf, kochen und bereiten sich auf die Kälte. Nur am Ende des Festes können sie sich entspannen und das Fest genießen. Als unentbehrliche Attribute von Mabon zu Hause gelten Blumenschmücke und Herbstkompositionen. An diesem Tag versammelt sich traditionell die ganze Familie, ferne Verwandten kommen zu Besuch, Freunde werden eingeladen.

Schamanin Aayla merkt, dass man an einem solchen energetisch starken Tag Heilpflanzen  sammeln soll, damit man später sie während des Jahres benutzt.

Wenn Sie nicht wissen, welche Herben und Blumen Nutzen bringen können, kommen Sie zu unseren Seminaren an diesen Tagen. Wir erzählen Ihnen, wie man sie sammelt.

Syubun-no chi und Higan in Japan

Heidenfest Syubun-no chi und buddhistisches Fest Higan sind miteinander fest verbunden. Beide Feiern haben Verbindung mit Naturanbetung und Anbetung den Vorfahrengeistern, der Verehrung von Ältlichen und Toten. Das Feiern von Higan beginnt vor 3 Tagen vor dem Tagundnachtgleichen und endet in 3 Tagen nach dem. Und Syubun-no chi fällt gerade auf den Herbst-Tagundnachtgleichen. Es ist interessant, dass beide Feiern fest mit der Verehrung der Tiere verbunden sind, deshalb ist es nicht gebräuchlich, an diesem Tag den Kost tierischer Herkunft zu essen. Auf dem Tisch von Japanern gibt es viele vegetarische Speisen aus Obst und Gemüsen.

In Japan ist Herbst-Tagundnachtgleiche ein offizieller freier Tag, deshalb verbringen ihn viele im Kreis der Familie. In buddhistischen Häusern werden die Fotos der Toten, der  Familienangehörigen und frische Blumen auf den

Altar gestellt. Außerdem ist es gebräuchlich, die Gräber der Vorfahren zu besuchen und sie mit Blumen zu schmücken.

Schamanin Aayla rät an diesem Tag um gestorbene Familienangehörige zu beten. Welches Gebet ist das und wie soll man das tun, können Sie in unseren Gruppentrainings und Seminaren erfahren.

Sede in Zoroastrismus

Es ist traurig, von Wärme der Sonne Abschied zu nehmen und den kalten Winter zu treffen. Die Bekenner von Zoroastrismus begehren die Sonne, deshalb nehmen sie das abnehmende Licht als Triumph der Finsternis, Kälte und des Böses wahr.

Den Winter nimmt man als Tod von allen lebendigen Wesen, von der Natur auf. Man bereitet sich sehr gründlich auf Sede, man hält das Fasten an, liest Gebete und achtet auf die Feuerstelle zu Hause. Solcherweise bewahren die Leute das göttliche Teilchen der Sonne.

Die Feier fängt am Mittag 23. September an und beendet sich beim Sonnenuntergang. An diesem Tag ist es gebräuchlich, der Natur und der Sonne für Gaben zu danken, Ernte einzubringen und Aufmerksamkeit den Kernen, ihrer Sortierung und Bewahrung zu schenken. Man glaubt, dass die göttliche Kraft in ihnen bis zum Frühling
aufbewahrt wird. Auf dem Festtisch sollen unbedingt Milch, Granatensaft und Kerne vorhanden sein.

Und natürlich ist es von Bedeutung, wer mit ihnen an dem Festessen teilhat. Deshalb laden wir Sie ein, mit uns den Herbst-Tagundnachtgleichen zu feiern, im Kreis der Gleichgesinnten und geistlichen Leute!

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Osenini bei uralten Slawen

Bei den Slawen ist der Herbst-Tagundnachtgleiche auch mit der Anbetung der Natur und den Fruchtbarkeitsgöttern verbunden. Mit großer Verehrung stellte man sich an diesen Tagen zur Frau. Die am meisten geachtete Leute im Dorf trafen am Morgen die Mutter Osenina am See-oder Flussufer und boten ihr rituelles Haferbrot an. Die Reste verteilte man unter den Frauen, die am Ritual teilgenommen haben. Später hat man mit den Resten das Hausvieh gefüttert, damit es fruchtbar ist und keine Krankheiten hat.

Wie in vielen anderen Kulturen, brachten die Slawen an diesen Tagen Ernte ein, luden zu Besuch Familienangehörige ein, deckten einen reichen Tisch, bedankten sich für Ernte und Fülle.

Nach der Annahme der Rechtgläubigkeit in Rus assoziierte man den Herbst-Tagundnachtgleichen mit der Geburt der Gottesmutter. Die Gläubigen wenden sich an diesem Tag an die Kirche mit Bitten um Gesundheit, Familienwohlstand, Geburt der Kinder, Erfolg und reiche Ernte.

Der Tag des Herbst-Tagundnachtgleichen ist die Zeit der mächtigen energetischen Einflüsse und Durchführung der sakralen Rituale. Schamanin Aayla rät, ihn der Familie und den Familienangehörigen zu widmen.

Darüber, wie man den Herbst-Tagundnachtgleichen laut der Schamanentradition trifft, welche Rituale man zu Hause für Heranziehung des Wohlstandes anhalten kann, erzählt Schamanin Aayla in ihren Training und persönlichen Beratungen. Kommen Sie!

Es ist wichtig, nicht nur lernen, sondern auch die erworbenen Kenntnisse im Kreis der Gleichgesinnten zu praktizieren. Wir laden Sie ein, sich zur Gemeinschaft der glücklichen, offenen und liebevollen Menschen in unseren Trainings und Retreats anzuschließen!

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